Merlin – Die neuen Abenteuer | Serienkritik

In einem Land voller Mythen und in einer Zeit voller Magie lastet das Wohl eines ganzen Königreichs auf den Schultern eines jungen Mannes. Sein Name: Merlin.

Die Sage um König Artus, Merlin und die Ritter der Tafelrunde ist wohl den meisten bekannt und wurde auch schon des öfteren verfilmt. Diese BBC Serie ist speziell für junge Zuschauer und gibt dem berühmten Mythos eine eigenwillige Interpretation.


König Uther regiert das Königreich Camelot mit strenger Hand und hat den Gebrauch von Magie verboten. Jeder, der im Besitz solcher Kräfte ist, ist ein Feind und wird hingerichtet, sollte man seiner habhaft werden. Kammerdiener des jugen Prinz Arthur zu werden scheint also die scheinbar schlechteste Idee für Merlin, einen jungen Zauberer.

Trotzdem wird er zum Gehilfen des ansässigen Heilers Gaius und bald auch zum besten Freund Arthurs. Diesen versucht er zu unterstützen und zu beschützen, ohne sein Geheimnis zu verraten. Denn Arthur ist laut den Vorhersagen der Druiden nicht nur der jetzige und zukünftige König Englands, sondern auch der Herrscher der Frieden zwischen Magiern und Nicht-Magiern schaffen wird.

Doch dunkle Kräfte sind am Werk, denn noch eine Person am Hofe des Königs besitzt magische Kräfte und entschließt sich bald, diese nicht für das Gute einzusetzen. Und auch andere Feinde lauern überall, hat sich doch Uther während seiner Herrschaft nicht nur Freunde unter den unterschiedlichen Bewohnern des Landes und dessen Nachbarn gemacht.

Diese Serie der BBC nimmt die Grundideen der Artus-Sage und verbindet sie auf neue Weise. Immer wieder hören wir bekannte Namen wie Gwaine, Lancelot und Morgana, die sich langsam ihren angestammten Platz in der Geschichte erarbeiten. Doch altbekannte Handlungsstränge, wie die Beziehung zwischen Guinevere und Lancelot werden neu interpretiert und verändert. Auch Merlin ist nicht von Anfang an der grandiose, alte Zauberer, den man erwarten mag.

Es ist eine perfekte Serie für junge Erwachsene, in der Themen wie Freundschaft, Liebe, Treue und Hass besprochen werden. Jede Staffel folgt einer übergreifenden Storyline, doch jede Folge ist in sich abgeschlossen. Die jungen Schauspieler, die hier ihre ersten größeren Rollen haben, erproben sich in ihren Facetten und dürfen alle mal gut, aber auch böse sein.

Wir lachen und weinen mit den Charakteren, denn die Serie lebt von ihrem Humor. Egal ob es um die Behandlung Merlins durch Arthur geht, der ihn ja nur als tollpatschigen Diener wahrnimmt, oder um Gwaine, der schnell zum Spaßbold der Serie wird. Wer blutige Kämpfe und grausame Folterungen erwartet, ist hier falsch. Das Thema Tod wird nicht gescheut, aber keineswegs ausgeschlachtet.


Lustig und spannend sind die zwei Wörter mit denen ich Merlin – Die neuen Abenteuer beschreiben würde. Eine Serie, die mit der bekannten Geschichte neue Wege geht und sie vor allem für Jugendliche und deren Interessen und Themen aufbereitet.

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