Serien Recap | The Flash, DC’s Legends of Tomorrow und Supergirl

Superheldenserien gibt es derzeit im amerikanischen TV sehr viele. Heute will ich euch eine kurze Kritik zu drei von ihnen geben: Der zweiten Staffel von The Flash und den ersten Staffeln von DC’s Legends of Tomorrow und Supergirl.

The Flash Staffel 2

Nach dem spannenden Ende der ersten Staffel hat Flash nun ein neues Problem: Er hat ein Portal in das Multiversum geöffnet und Metawesen von Erde-2 können nun auch auf Erde-1 Unheil anrichten. Natürlich gibt es auch hier einen neuen Gegenspieler: Zoom. Ein Speedster wie der Flash und um einiges böser als der Reverse-Flash aus Staffel 1.

Weil es eine Folgestaffel ist, will ich natürlich nicht zu viel verraten. Das Spiel mit den Doppelgängern von Erde-2 ist spannend und lustig, weil nun auch endlich mal unsere lieben Hauptfiguren wie Cisco und Caitlin ihre böse Seite zeigen können. Das Flash im Vorspann immer noch fröhlich behauptet „der schnellste Mann der Welt zu sein“ obwohl es doch immer nur darum geht, dass er zu langsam ist, wird aber zunehmend nerviger.

Und besonders das Ende der Staffel war einfach nur Frustration pur. Barry lernt nie aus seinen Fehler und interessiert sich eher selten dafür welche Auswirkungen seine Taten, die auf egoistischen Gründen wurzeln, auf das Leben anderer haben können.

Seine Aktion in den letzten zwei Minuten wird wohl Folgen für alle Serien haben. Oder die Schreiber von Arrow und DC’s Legends of Tomorrow beschließen das ganze einfach zu ignorieren. Was auch nicht besser wäre.

DC’s Legends of Tomorrow

Endlich eine Chance für ein paar der beliebten Nebenfiguren des DC Multiverse eine größere Rolle zu bekommen. Eines Tages taucht der Time Traveller Rip Hunter auf und rekrutiert eine bunte Mischung unserer Superhelden. Zusammen mit Hawkmen & Hawkgirl, Firestorm, Sara Lance, Ray Harper, Captain Cold und Heatwave will er den unsterblichen Tyrannen Vandal Savage durch die Zeit jagen – und töten.

Auch wenn es eine Menge dramatischer Szenen gibt, ist die Stimmung wie auch bei Flash in dieser Serie lockerer und lustiger als bei Arrow. Die Mischung der Teammitglieder macht es zu einem interessanten Unterfangen und zeigt, dass Menschen nicht nur böse oder gut sind.

Besonders freut mich natürlich das Arthur Darvill eine größere Rolle nach seinem Engagement bei Doctor Who an Land ziehen konnte. Auch wenn DC’s Legends of Tomorrow seine Höhen und Tiefen hatte, war es eine unterhaltsame erste Staffel und ich freue mich schon auf die nächsten Folgen.

Supergirl

Nach dem Fiasko des Batman vs. Superman Films hatte ich eigentlich keine Ambitionen hier hineinzuschauen. Doch ich konnte einer weiteren Serie, die im Multiverse spielt, nicht lange widerstehen. Und in ein paar Wochen war die Serie tatsächlich durchgeschaut.

Supergirl ist zum Zeitpunkt der Zerstörung Kryptons 12 Jahre alt. Zusammen mit ihrem Cousin Kal-El wird sie Richtung Erde gesendet, wo sie sich um ihn kümmern soll. Doch ihr Raumschiff wird von den Überresten des explodierende Planeten getroffen, kommt vom Kurs ab und so landet sie erst sehr viel später auf ihrem Zielplanet. Mittlerweile ist Kal-El erwachsen geworden und rettet als Superman die Menschen in Metropolis. Kara wird von einer Familie aufgenommen und verbirgt ihre Kräfte, bis sie sich eines Tages zu Erkennen geben muss und zu Supergirl wird.

Weibliche Superhelden haben es ja nicht immer leicht neben ihren männlichen Kumpanen und so hat man Kara einfach auf eine Erde gesteckt, auf der noch nie jemand was von The Flash oder Arrow gehört hat und auch Superman bleibt eher im Hintergrund. Stattdessen arbeitet sie zusammen mit ihrer Schwester und der Regierung zusammen, als ein Überbleibsel von Kryptoniern die Erde bedroht.

Kara ist ein typischer Millenial und teilt ihre Ängste und Probleme deswegen mit dem Gros der Zuschauer, was sie sehr sympathisch macht. Sie ist ein Nerd, introvertiert und wird im Arbeitsleben von ihrer Chefin kaum beachtet. Wo Clark Kent nur die Rolle eines schüchternen Reporters spielt um sich nicht zu erkennen zu geben, ist Kara wirklich so. Alltagsprobleme sind hier genauso wichtig wie die Welt zu retten.

Auch Supergirl setzt auf Humor und den schruligen Charakter seiner Hauptperson. Die Crossover Folge mit Flash hätte viel länger dauern können, denn die Chemie zwischen den Beiden war einfach perfekt.


CW hat mit seinen vier Superhelden Serie aus dem DC Universum eine Bandbreite an Figuren und Geschichten. Bei denen ist sicher für jeden Comic-Fan und Zuschauer etwas dabei. Allerdings lassen sich vor allem bei Arrow mittlerweile leichte Schwächen in der Qualität des Drehbuchs feststellen und ich hoffe, dass sie ihre Schreiberlinge wieder etwas ausgeglichener verteilen. Was sie nun mit der großen Aktion am Ende der 2. Staffel von Flash anfangen, werden wir erst im Herbst sehen. Ich bin gespannt, aber auch ein wenig besorgt, ob man das alles unter einen Hut bekommen kann.

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2 Gedanken zu “Serien Recap | The Flash, DC’s Legends of Tomorrow und Supergirl

  1. Ich hab Supergirl zufällig eingeschaltet und.. mir gefällt die Hauptfigur, auch wenn ich ihre Synchronstimme nicht mag. Aber sie ist hübsch 🙂 Außerdem freue ich mich, endlich Cyler Leigh (?) in Aktion sehen zu können 🙂 Ich gucks gern, aber auf die klischeemäßige Liebesgeschichte konnte man nich verzichten…

    • Nein, ohne Liebesgeschichte geht es leider nie. Aber das ist ja nicht nur in Serien mit weiblichen Hauptrollen so.
      Chyler Leigh fand ich als Schwester super. Das war mal niemand, den man dauernd rette musste. Auch wenn sie manchmal etwas zu naiv Maxwell Lorde gegenüber war. Dem darf man doch nicht vertrauen. xD
      Ich denke, da ist viel Potential besonders weil sich die Serie durch ihre lustige Stimmung abhebt. Wenn ich die Marvel Serien auf Netflix schaue bekomme ich ja fast Depressionen. 😀

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