Serienkritik / Outlander Staffel 1

Darsteller: Caitriona Balfe, Sam Heughan, Tobias Menzies

1945: Nach dem Krieg verbringen Claire Randall und ihr Ehemann Frank ihre zweiten Flitterwochen in Schottland. Als Claire eines Morgens allein die Gegend durchstreift, betritt sie einen geheimnisvollen Steinkreis und wird ins Jahr 1743 katapultiert. Schottland wird von englischen Besatzern unterdrückt und schmiedet Pläne zur Rebellion. Claire wird von einem Clan aufgenommen, wo sie den jungen James Fraser kennenlernt. Doch sie hat nur ein Ziel: Zurück in ihre eigene Zeit zu kommen.

Claire und Frank kennen sich noch nicht lange, bevor die beiden heiraten. Denn der 2. Weltkrieg ist ausgebrochen und Claire muss als Schwester an die Front. Nach Kriegsende fahren die beiden nach Schottland um endlich ihre Flitterwochen genießen zu können. In der rauen Atmosphäre der Highlands geht Frank seinem Interesse für Geschichte nach und sie beobachten heimlich ein heidnisches Tanzritual im Steinkreis. Claire kehrt am nächsten Tag zurück und plötzlich findet sie sich im Jahr 1743 wieder, mitten im agressiven Kampf zwischen englischen Besatzern und der Bevölkerung des Landes.

Aufgrund ihres Wissens als Krankenschwester wird Claire in den Clan der MacKenzies aufgenommen. Sie hat natürlich aber nur ein Ziel: Zurück zum Steinkreis und in ihre eigene Zeit. Doch schnell wird Claire in die beginnende Revolution mit hineingezogen. Denn Dougal MacKenzie, der Hauptmann des Clans, ist einer der Unterstützer von Charles Stuart, ein Nachkomme der schottischen Könige der derzeit in Italien lebt und die Hoffung seiner Untertanen ist.

Da Outlander von Starz produziert wird – die bekannt sind für Serien wie Spartacus und Black Sails – geizen die Darsteller nicht mit ihren körperlichen Reizen. Sex und Brutalität sind an der Tagesordnung. Eine raue Atmosphäre, in der Frauen den Männern definitiv untergestellt sind. Eine Situation, an die sich Claire als starke, selbstständige Frau nur schwer gewöhnen kann. Doch bald wachsen ihr auch die Männer des Clans ans Herz und sie beginnt sich zu fragen: Soll sie die Männer vor dem brutalen Ende ihrer Revolutionsideen warnen oder kann sie die Geschichte etwa verändern?


Outlander ist eine historische Serie, die den Kampf der Schotten gegen ihre englischen Besatzer mit einer Liebesgeschichte perfekt verbindet. Romantik, aber auch Derbheit beherrschen das Leben der Figuren und zusammen mit Claire muss sich der Zuschauer in diese eigentümliche Zeit hineinfinden. Sehr gute schauspielerische Leistungen, besonders von Tobias Menzies der zwei komplett unterschiedliche Charaktere darstellt und ein „bisschen“ nackte Haut machen Outlander zu einem mitreißenden Fernseherlebnis (auch wenn das Finale etwas übertrieben ist) .  

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