Serie / Call the Midwife, Staffel 1

Die junge Hebamme Jenny Lee zieht nach ihrer Ausbildung in das Londoner Armenviertel East End. Im „Nonnatus House“ leben und arbeiten die jungen Krankenschwestern zusammen mit den Nonnen als Geburtshelferinnen für die Frauen der Umgebung. Jenny, die aus gesitteten Verhältnissen stammt, ist von den Lebensumständen und der Armut der Londoner geschockt.

Call the Midwife – Ruf des Lebens ist eine britische Serie, die 2012 auf BBC startete und auf den Aufzeichnungen der Hebame Jennifer Worth basiert. Jenny Lee, eine junge Frau die gerade ihre Krankenschwesternausbildung mit Schwerpunkt Geburtshilfe, abgeschlossen hat, zieht in eines der ärmsten Londoner Viertel, das East End. Dort arbeitet sie zusammen mit anderen Hebammen, aber auch Nonnen im „Nonnatus House“ und kümmert sich um die Schwangeren der Umgebung.

Nicht nur Jenny Lee, auch der Zuschauer ist oftmals von den unhygienischen und ärmlichen Zuständen geschockt, in denen die Menschen leben und Kinder zur Welt bringen. In einer Zeit, in der Krankenhäuser nur in schlimmen Fällen aufgesucht wurden, sind diese Schwestern die größten Hilfen für Schwangere und alle anderen Kranken.

Doch auch wenn die Arbeitsatmosphäre nicht die einfachste ist, entschädigt die Freundlichkeit der Menschen die jungen Frauen immer wieder für ihre Arbeit. Sie begleiten Menschen in den schwersten Stunden und nehmen Anteil an deren Leben und Sterben.

Dabei bilden sich nicht nur Freundschaften zwischen den Hebammen, sondern auch Liebesgeschichten lassen nicht lange auf sich warten. Die Frauen kämpfen gegen festgefahrene Konventionen und Erwartungen an sich, gegen die Wünsche der Eltern und gegen ihre eigenen Herzenswünsche.


Call the Midwife ist eine mitreißende, humorvolle Serie. Sie gibt einen interessanten Einblick in das London der 50er und die unterschiedlichen Menschen, die diese Millionenstadt bevölkern. Höhepunkte und Tiefpunkte des menschlichen Lebens werden von den Krankenschwestern begleitet und zeigen, dass menschliche Beziehungen in den ärmlichsten Vierteln vielleicht noch intensiver sind. Dass ein bisschen Romantik nicht fehlen darf, ist klar und macht die Charaktere noch sympathischer. Wie auch in anderen 50er Jahre Serien wird die Atmosphäre durch die wundervolle Kleidung der Mädchen und den Einsatz von zeitgenössischen Autos unterstrichen.

Grafik: Christina Koorman
Grafik: Christina Koorman

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