Rezension / Ellen Sussman – An einem Tag in Paris

Verlag: Blanvalet / Seiten: 277 / Hier kaufen

Rückentext:
Die Sonne spiegelt sich im Fenster eines Cafés, der Duft frischer Croissants liegt in der Luft, an einer Straßenecke verabschiedet sich ein Paar mit einem Kuss: Ein neuer Tag beginnt in der Stadt der Liebe. Drei junge Französischlehrer treffen gleich die Menschen, denen sie heute während eines Spaziergangs durch Paris Sprache und Kultur näherbringen wollen. Ein gebrochenes Herz, der Wunsch nach Glück und eine unbestimmte Sehnsucht begleiten sie dabei. Sie wissen nicht, was das Leben heute für sie bereithält, nur eines ist sicher: Am Ende dieses Tages könnte sich alles verändert haben …

Die Aufmachung des Buches ist leider etwas irreführend. Statt romantik-strotzender Liebesgeschichte erwarten den Leser drei Schicksale, deren Liebesleben leider nicht in einer typischen Hollywood-Schmonzette verfilmbar ist.

Strahlendes Sonnenlicht flutet durch die Fenster der Sprachschule Vivre à la Francaise. Es hat seit Tagen – seit Wochen – geregnet, und der plötzliche Sonnenschein, der durch eine Lücke in den Wolken bricht, lässt alle in dem düsteren Büro einen Augenblick lang innehalten und das Gesicht zum Licht hin recken.

In ihrem Roman verbindet Sussman die Schicksale von drei Touristen mit denen ihrer jeweiligen Sprachlehrer. Während diese Grüppchen Spaziergänge durch Paris machen, werden Beziehungen auf die Probe gestellt und Erlebnisse verarbeitet.

Josie ist ohne ihren Freund nach Paris gekommen, der Umzug für den Job ihres Mannes hat Riley’s Ehe in eine Sackgasse gefahren und Jeremy will nicht länger im Schatten seiner berühmten Frau stehen. Aber auch die Sprachlehrer Nico, Philippe und Chantal haben Probleme mit ihrer vertrackten Dreierbeziehung, die den Wunsch nach Liebe nicht befriedigt.


Auch wenn ich die Idee gut fand, einmal mit dem kitschig romantischen Image zu brechen und zu zeigen, dass in der Stadt des Eifelturms nicht nur glückliche Paare leben, konnte mich der Roman leider nicht begeistern.

Die Aufmachung des Romans allerdings war wunderschön. Nicht nur die Karte auf dem Cover, sondern auch die gezeichneten Bilder die im Buch zu finden waren, haben mich sofort in Paris-Feeling versetzt und mich an die unzähligen Künstler auf dem Montmartre erinnert.

Grafik: Christina Koorman
Grafik: Christina Koorman
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