Leipzig Travel / Hafen

Nach dem Cupcake Laden Marshalls Mum und der Getränkefeinkost stelle ich euch im heutigen Beitrag der Leipzig Tipps einen Laden aus dem Leipziger Westen vor: Hafen. In einer Seitenstraße der beliebten Karl-Heine-Straße im Stadtteil Plagwitz findet ihr diesen Laden, der allerlei Dekorationskrimskrams zu bieten hat.

Adresse: Merseburger-Str. 38 / Inhaber: Fabian Schütze & Swantje Worm / Öffnungszeiten: Di-Fr 13-19 & Sa 11-17 Uhr

Auch wenn der Lindenauer Hafen ganz in der Nähe ist, spielt der Name des Ladens vor allem auf seine Position als Anlaufstelle für die Musiker des Ana Logsoul Labels an. Das Label gehört Fabian, einem der Eigentümer des Hafens und im Geschäft könnt ihr auch Platten erwerben. So auch die von Fabians Band Forest.

Abgesehen von der Musik gibt es aber vor allem Dekorationsartikel im Laden. Neben Jutetaschen, die aus dem Leipziger Stadtbild nicht mehr wegzudenken sind, begeisterten mich die schicken Boxen von House Doctor und das Ausmalbild, an dem sich jeder Kunde natürlich verewigen darf.

Die Produkte finden Swantje und Fabian auf den unzähligen Kunsthandwerkmärkten, die übers Jahr verteilt in der ganzen Stadt stattfinden. Zum Beispiel dem Connewitzer Weihnachtsmarkt oder dem Westpaket in Plagwitz. Fast alles was man im „Hafen“ findet, ist regional. Einige der Siebdrucke stellen sie selber her, die Papeterie Artikel stammen aus dem Stadtteil Connewitz und auch Schokolade und Postkarten kommen aus der Gegend.

Ein Blick ins Geschäft lohnt sich immer, denn das Sortiment wechselt häufig. Als ich Swantje nach ihren Lieblingsstücken fragte, musste sie erst einmal überlegen. Schlussendlich entschied sie sich für Ostseesalz und Ausmalbild. Zwei Artikel, die den Begriff Hafen/Anlaufstelle sicher nicht besser darstellen könnten.

Ob Plagwitz wegen seinem aktuellen Hype-Faktor als Standort ausgewählt wurde, wollte ich als Letztes wissen. Swantje verneint. Das war eher aus logistischen Gründen der Fall. Dass der Stadtteil aber als einer von vielen Hotspots in Leipzig auserkoren ist, schafft natürlich auch Vorteile. Nicht nur der Zuwachs an Studenten, auch der von Künstler die sich in den Nebenstraßen niederlassen, trägt zu einer kreativen Atmosphäre bei. Diese legen meist mehr Wert darauf, handgefertigte Stücke und keine Massenware zu kaufen. Damit sind die sie im „Hafen“ definitiv richtig.

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