Leipziger Buchmesse 2015

In den letzten Wochen und Tagen kam man um das Thema Leipziger Buchmesse nicht herum. Egal ob Blogger von ihren Erlebnissen in den Hallen berichteten oder der verpassten Gelegenheit hinzufahren nachtrauerten. Als Leipzigerin steht die Buchmesse für mich natürlich seit Jahren auf der To Do Liste im März. (Und wenn man das Glück hat, dass die Eltern einen Laden besitzen, kommt man vielleicht sogar an Freien Eintritt) In diesem Jahr entschieden wir uns am Freitag die „Heiligen Hallen“ aufzusuchen und wie ich das so fand, erfahrt ihr jetzt.


Auch wenn die Buchmesse den Besuchern 4 Tage (Donnerstag bis Sonntag) bietet, um durch die Hallen zu stromern, hat jeder davon so seine Nachteile. Am Samstag ist es einfach brechend voll, am Sonntag sind alle nicht mehr so motiviert und am Freitag sind die Buchhändler da, um sich über die Vorlagsvorschauen zu informieren. Das bedeutete für uns leider: Keine Sitzplätze und man musste sich zu den Regalen durchdrängeln. Keine gute Atmosphäre um oft stehen zu bleiben und zu stöbern.

Auch das Programm konnte mich in diesem Jahr nicht so wirklich überzeugen. Die großen Namen lesen natürlich meist am Samstag, klar. Aber diesmal konnte ich weder für Freitag, noch für einen der anderen Tage einen für mich interessanten Autor oder Autorin entdecken, die ich mir gerne angehört hätte. Dass Benjamin Lacombés Signierstunde in der Stadt in der Lehmanns Buchhandlung und nicht auf dem Messegelände stattfand, hat auch noch dazu geführt, dass ich nicht mal da hin konnte.

Aber nun zu dem Wichtigsten: Den Büchern. Und da musste ich eine Sache feststellen, die so, auch schon einigen anderen Buchbloggern aufgefallen ist. Wenn man sich täglich mit Büchern und Verlagen beschäftigt, erwartet einen bei so einer Messe kaum etwas Neues. Man kennt die Vorschauen schon und weiß, welche Autoren neue Werke herausgebracht haben und welche Neulinge zu den Geheimtipps in Europa und Amerika gehören.

Da das aber alles etwas zu negativ klingt, muss ich natürlich noch betonen: Die Messe hat natürlich trotzdem Spaß gemacht. Es sind einige Titel auf meine Kaufen-Liste gewandert. Besonders positiv fand ich auch, dass man in diesem Jahr an den einzelnen Ständen die Bücher spontan kaufen konnte. Kein Zwang zur Messebuchhandlung mehr. Auf dem Weg dahin, hatte ich nämlich oft ganz schnell entweder Titel, Autor oder vor allem den Verlag vergessen.

Mein Buchmessegeheimtipp fehlt aber natürlich nicht: Der Leipziger „Liesmich“ Verlag. 2 Romane hat er bereits im Programm und die überzeugen nicht nur durch ihre tolle Optik, sondern haben auch beim Reinlesen Lust auf mehr gemacht.

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