Kaffeeklatsch am Sonntag #1: 30 Day Minimalism Challenge

Hallo meine Lieben!

Und schon ist der erste Monat des neuen Jahres wieder vorbei. Da kann man doch schon mal ein Resümee ziehe, ob man die vielen Vorsätze eingehalten hat oder nicht. Wie sieht es bei euch aus? Bei mir allerdings scheint Februar stattdessen der Monat der großen Vorsätze und Challenges zu sein. Um genau zu sein, arbeite ich zurzeit gerade an 4 Challenges gleichzeitig, die alle ziemlich unterschiedlich sind. Und um eine soll es heute etwas genauer gehen: die 30-Day Minimalism Challenge von Into Mind.

Wer mich kennt weiß, dass ich seit ein paar Monaten versuche mein Leben etwas minimalistischer zu gestalten. Das bedeutet: Ordnung und Freiraum schaffen, von unnötigem Ballast trennen und sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren. Das bezieht sich so ziemlich auf alle Bereiche des Lebens. Ich arbeite langsam meine ungelesenen Bücher ab, sortiere meinen Kleiderschrank und probiere endlich die vielen Rezepte aus, die sich so in unzähligen Ordnern und Büchern angesammelt haben. Aber ich habe auch endlich die schon ziemlich lange überfälligen Impfungen geholt, die seit Monaten auf meinen To-Do Listen mitwandern.

Die 30-Day Minimalism Challenge soll dabei ein kleiner Anstoß sein um auch Bereiche anzugehen, die einem vielleicht nicht direkt einfallen. Gestern war zum Beispiel der Computer dran und es wurden kräftig Lesezeichen aussortiert, die ins Nichts führten da die Seiten nicht mehr existierten und Bilder von der Festplatte gelöscht, die ich irgendwann einmal als Inspiration gespeichert hatte.

Mithilfe der Challenge soll man aber nicht nur Ordnung schaffen, sondern auch Freiraum. Der ständige Drang erreichbar zu sein und aller 5 Sekunden auf sein Handy zu schielen ist sicher keinem von uns unbekannt – auch ich beschäftige mich öfter unterm Tisch mit Facebook, als in der Uni richtig zuzuhören. Um den Körper und dem Geist ein wenig Entspannung zu geben, sollte man deshalb gleich den ersten Tag komplett offline bleiben. Schwieriger als gedacht. Es war wirklich anstrengend, nicht online zu gehen und sich berieseln zu lassen. Was eigentlich schon etwas traurig ist, wenn man dann nur hibbelig rumsitzt und nicht weiß was man stattdessen machen soll.

Was das Ganze soll, fragt ihr euch sicher? Wer weniger Zeit vorm Fernseher verbringt oder sich nicht von den unzähligen Dingen erdrückt fühlt, die einen permanent vor Augen stehen – denn ein zugestellter Schreibtisch & Raum hält nur in den wenigstens Fällen zum Arbeiten an – hat Zeit für wichtige und spaßige Dinge.

So sind mir beim PC entrümpeln die DIY-Projekte in die Hände gefallen, die ich eigentlich schon letztes Jahr machen wollte, die aber einfach irgendwann vergessen wurden. Die werde ich mir jetzt wieder vornehmen. Denn ein bisschen zu basteln und zu nähen ist einfach viel entspannender, als stundenlang vor dem TV zu sitzen. Wenn man es sich eingesteht. 😉

Welche interessanten Dinge liegen bei euch denn vergraben und vergessen herum, die ihr schon ewig angehen wolltet? Und findet ihr, dass ein minimalistisches/entrümpeltes Leben Platz schafft für die Beschäftigung mit wichtigen Dingen?

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Ein Gedanke zu “Kaffeeklatsch am Sonntag #1: 30 Day Minimalism Challenge

  1. Ich habe neulich auch meinen PC aufgeräumt und z.B. alte Lebensläufe, die schon jahrelang im Dokumente-Ordner lagen, mal gelöscht. Ein unglaublich gutes Gefühl, mal aufzuräumen! Als nächstes sollte dann mal mein reales Zimmer dran sein… 😉

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